Mentoren

Allgemein bezeichnet das Wort „Mentor“ die Rolle eines erfahrenen Beraters. Durch das Mentoring gibt also eine erfahrene Person (Mentor) sein Erfahrungswissen an eine unerfahrenere Person (Mentee) weiter. Ziel ist, den Mentee bei seiner persönlichen oder beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Bereiche, die in Mentoring-Beziehungen thematisiert werden, reichen von Ausbildung, Karriere und Freizeit bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung.

In dem Projekt ´KomMENT - Kompetenzentwicklung durch Mentoring` unserer Stiftung werden Mentoren als „Education Angels“ bezeichnet. Der Begriff „Angels“ versinnbildlicht die Leistungsbereitschaft der Personen, die ohne Erwartung einer Gegenleistung ihre Zeit & Energie investieren, diese ehrenamtliche Vorbildfunktion auszuüben.

Werde auch Du Mentor (Education Angel)...

... für junge Menschen mit Migrationshintergrund in Berlin oder Köln und zeige Dich als Vorbild für Bildung und Weiterentwicklung. Im Rahmen unserer Mentoring-Auftaktveranstaltungen am 15.06. in Berlin und am 30.06. in Köln informieren wir über Wege und Möglichkeiten.

Und solltest Du keine Zeit haben an einer der Auftakt-Konferenzen dabei zu sein, so sende uns einfach eine Mail mit Deiner Interessensbekundung, Deinen Beweggründen und einem Lebenslauf an info@stiftung-bildung-egitim.org.

Mentoren können nur die Personen werden, die den Bewerbungs- und Qualifizierungsprozess der Stiftung durchlaufen haben. Der Anforderungen an die Mentoren werden bereits im Rahmen der Auftaktveranstaltungen grob vermittelt, u.a. wird mindestens die Einsendung eines Lebenslaufs und ggf. zusätzlich ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich sein.

An den betroffenen Schulen sollen die Mentoren bzw. „Angels“ vor den Schülern auftreten und überwiegend über ihren eigenen Werdegang erzählen. Bedeutende Ereignisse, demotivierende Erlebnisse, Emotionen, Enttäuschungen, Vorurteile, Wendepunkte und jegliche Probleme sollen angesprochen und mögliche Lösungsansätze aus dem eigenen Erfahrungsschatz sollen bereits im Gespräch aufgezeigt werden. In der Klasse treten, falls möglich, idealerweise zwei Vorbilder zusammen auf, die sich ggf. in Geschlecht, Alter und Beruf unterscheiden, damit sich möglichst viele Jugendliche angesprochen fühlen. Die „Angels“ waren idealerweise selbst Schüler an der Schule und möchten nun an der ehemaligen Schule selbst ehrenamtlich aktiv werden. So wäre ihre Vorbildfunktion noch authentischer, da sie selbst einmal an genau dieser Schule lernten und durch Vorstellung ihres eigenen Werdeganges den Schülern viel glaubwürdiger aufzeigen können, dass die Möglichkeit zum Erfolg im eigenen Handeln entsteht. Diese Persönlichkeiten haben evtl. sogar eine Berufausbildung absolviert und im Anschluss idealerweise eine Karriere als leitende Angestellten im Handwerk bzw. in der Industrie vorzuweisen, wodurch sie realitätsnah die Bedeutung und die Vorteile einer Aus- bzw Weiterbildung aufzeigen können.

Besonders „Angels“, die über den zweiten Bildungsweg einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben geschafft haben, sind für dieses Projekt geeignet. Wird eine Selbstidentifikation der Schüler mit dem Vorbild erreicht, so kann bei den ziellosen und desillusionierten Schülern ein Umdenken eintreten. Durch Konkretisierung der erreichbaren Ziele könnte sich das Selbstbewusstsein der Schüler steigern, und diese ermuntern ihre Talente zu entdecken sowie einen unbedingten Willen zum Erfolg entfalten. Der Gedanke der Benachteiligung soll idealerweise gänzlich verfallen und der Wille, sich die Chancengleichheit durch Disziplin und Ausdauer zu erarbeiten, soll steigen.

Das Projekt KomMENT freut sich auf Deinen Einsatz als Education Angel!

Du bist herzlich eingeladen dabei zu sein!